Lions-Club Jena

Erfahrungen, die froh machen - Betrachtungen eines Lionsfreundes.

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. PDFDruckenE-Mail

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 08. Januar 2019 um 06:13 Uhr Geschrieben von: Administrator Dienstag, den 08. Januar 2019 um 06:11 Uhr

 

Erfahrungen, die froh machen - Betrachtungen eines Lionsfreundes.



Wenn man die Tageszeitungen aufschlägt oder die täglichen Nachrichten hört, möchte man meinen, die ganze Welt ist schlecht. Anscheinend ist überall Gewalt, Verbrechen, Korruption und Krieg.
Parallel hierzu wächst eine Stimmung der Hilflosigkeit einerseits und der Unzufriedenheit andererseits.Vielleicht wird zu viel über Schlechtes berichtet und zu wenig über Gutes. Schlechte Nachrichten lassen sich offenbar besser verkaufen als gute.
Ganz im Sinne von “bad news are good news“.
Wir sollten uns davon nicht zuschütten lassen, sondern Augen und Ohren offenhalten, um die beständigen und zahlreichen guten und positiven Signale aufnehmen zu können.
Als Beispiel ein paar Eindrücke vom Losstand des Lions Club Jena. Bekanntlich führt dieser seit mehr als 20 Jahren eine Tombola auf dem Weihnachtsmarkt in Jena für einen gemeinnützigen guten Zweck durch. Die vereinnahmten Mittel kommen vorrangig der Kin-derhilfestiftung und dem Saale-Betreuungswerk für behinderte junge Menschen zugute.
Wie bereits in den letzten Jahren waren die 70.000 Lose schon frühzeitig ausverkauft.
Wer von der Unmenge schlechter Nachrichten bedrückt und traurig war, hätte sich nur für einige Minuten zu den Losverkäufern vom Lions Club Jena, den Mitarbeitern der Universität Kinderklinik und des Saale Betreuungswerk stellen und den Kommentaren der zahlreichen Loskäufer zuhören sollen.


Die Lionsfreunde beim Standaufbau:
J. Jahn, T. Hanke, K-H. Hübscher und K. Wöhner




Prof. Felix Zintl am Verkaufsstand



Die häufigsten Bemerkungen waren: “Natürlich nehmen wir Lose, das machen wir doch schon seit vielen Jahren. Wir wissen doch, dass es für eine gute Sache ist“ oder, wenn denn eine Niete mit dem Aufdruck “ Danke fürs Helfen“ gezogen wurde: “Eine richtige Niete gibt es hier ja gar nicht, wir helfen doch gern“.
Natürlich gehen auch Menschen vorbei. Ein Teil bleibt stehen, wenn man sie anspricht und ihnen die Bedeutung dieser speziellen Tombola erklärt. Es sind in der Regel keine Jenenser. Die meisten zücken dann ihr Portemonnaie zum Loskauf. Andere gehen weiter mit der Aussage: “Wir kommen zurück“ und tatsächlich tun das die meisten.
Besonders interessiert am Loskauf sind natürlich Kinder, die zunächst enttäuscht sind, falls sie keinen Gewinn gezogen haben. Aber die Träne aus dem Augenwinkel oder der Schmollmund verschwinden umgehend, wenn man ihnen erklärt, dass man mit dem Geld, das sie gerade für das Los ausgegeben haben, anderen kranken Kindern helfen kann.
Ich bin jedes Jahr immer wieder beeindruckt von den vielen guten Gesichtern, die uns Losverkäufer freundlich anschauen, von den vielen Menschen die nicht nur auf einen Gewinn hoffen, sondern auch etwas Gutes tun und anderen Menschen helfen wollen.
Ja, man muss nur eine Weile die vielen wohlwollenden Worte der Menschen gehört und die Bereitschaft zu helfen gespürt haben, um wieder ein Gefühl zu bekommen, dass die Welt so schlecht nicht ist. Dass das Denken an den anderen, der Hilfe braucht, lebendig ist.


Bei der Ziehung der Haupt-Gewinne am 23.12. waren viele Bürger aus Jena und dem Umland auf dem Jenaer Markt zugegen.



Umso wichtiger ist es, nicht nur den Mitgliedern des Lions Club Jena für die nunmehr schon traditionelle Organisation und Durchführung der Weihnachtstombola zu danken, sondern insbesondere den vielen, vielen hilfsbereiten Jenaer Bürgern und den Sponsoren. „Danke fürs Helfen“.


Prof. Dr. Gert Hein
Lions Club Jena


Im Nachgang das Ergebnis
Aus dem Erlös der Weihnachts- und Adventstombola erhalten:

Kinderhilfestiftung e.V. Jena 16.280,- €
Saale Betreuungswerk der Lebenshilfe Jena 10.000,- €
Hilfswerk der Deutschen Lions  6.920,- €
Gesamterlös der beiden Tombolas 33.200,- €
 

Die Weihnachtstombola des Lions Club Jena hat begonnen.

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. PDFDruckenE-Mail

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 05. Dezember 2018 um 06:13 Uhr Geschrieben von: Administrator Mittwoch, den 05. Dezember 2018 um 06:11 Uhr

 

Die Weihnachtstombola des Lions Club Jena hat begonnen.



Im Rahmen des alljährlichen Jenaer Weihnachtsmarktes in der Zeit vom 26. November bis 23.Dezember 2018 ist unser Club mit seiner traditionellen Tombola wieder vertreten. Es gibt, wie schon in den letzten Jahren, zwei Tombolas mit je 35.000 Losen. Eine große Herausforderung alle 70.000 Lose an den „Mann“ bzw. an die „Frau“ zu bringen.
Der Hauptgewinn, ein PKW der A-Klasse von Mercedes Benz wurde zum größten Teil durch das Jenaer Autohaus AVS gesponsert. Die Sporträder kamen wie jedes Jahr von den Fahrerhäuser Kemter und Kirscht. Weitere wertvolle Gewinne stellte ein umfangreiches örtliches Sponsoring zur Verfügung. Am 26.11 um 10.00 Uhr begann der Verkauf der ersten Lose. Vorher wurden die Hauptgewinne, der PKW und die Sporträder unter den Augen der Sponsoren gut sichtbar am Verkaufsstand aufgestellt.



Wir hoffen, dass die Jenaer und ihre Gäste sich wieder rege am Kauf der Lose beteiligen, um mit den Erlösen der Tombola wieder „Gutes“ zu tun. Die Erlöse der beiden Tombolas sollen zum größten Teil wieder an die Kinderhilfestiftung Jena und das Saale Betreuungswerk der Lebenshilfe Jena gehen.
Der Lions Club Jena dankt allen Helfern, die ihren Teil zur Durchführung der Tombola beigetragen haben.


Hans Bornschein
Lions Club Jena

 

Lions von der Reise aus Namibia wieder zurück!

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. PDFDruckenE-Mail

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 27. November 2018 um 06:13 Uhr Geschrieben von: Administrator Dienstag, den 27. November 2018 um 06:11 Uhr

 

Lions von der Reise aus Namibia wieder zurück!






Glücklich und zufrieden sind die sieben Mitglieder unseres Clubs wieder aus Namibia zurückgekehrt. Mit auf Reise waren die Lionsfreunde Ch. Knerich, H. Bornschein, Dr. A. Müller, Dr. Hansjürgen Guttmacher, K-H. Hübscher, K. Theisel, F. Sittig und als Gast Frau U. Rempke.

Der Arbeitsbesuch beim Windhoeker Lions Club „Alte Feste“ fand vom 12. bis zum 14.11.2018 statt. Nach einem fast 12-stündigen Flug und dem Transfer zum Hotel, konnte das „Abenteuer Namibia“ beginnen. Wir trafen uns am Nachmittag in unserem Safari Court Hotel mit den Windhoeker Lionsfreund Hans-Gert Röschlau und seiner Gattin Hella. Später kamen der Präsident Louis Langford und seine Gattin Antonella, als Zonenverantwortliche, dazu. Anschließend fuhren wir nach einer Stadtrundfahrt in das Clubhaus. Dort konnten wir, entsprechend der ausgehängten Wimpel, die vielen Kontakte des Clubs „Alte Feste“ erkennen. In ausgiebigen Gesprächen wurden die gemeinsamen Aufgaben der beiden Clubs besprochen und die Wege einer Zusammenarbeit ausgelotet.


Im „Wake up! Early Education Centre“




Fröhliche Kinderaugen sahen uns an!



Dabei wurde mit dem Lionsfreund Lothar Roerkohl auch über die Möglichkeit eines Hilfstransportes medizinischer Güter der Jenaer Lions für ein Krankenhaus an der angolanischen Grenze am Fluss Kunene, im Jahre 2019, gesprochen und dem Windhoeker Club für humanitären Zwecke eine Spende in Höhe von 2.200,- € übergeben. Davon sollten eine Waschmaschine und eine Beameranlage für je 600,- € an die Kinderabteilung der Zentralklinik und der Kindereinrichtung „Wake up“ übergeben werden.


Vor dem Zentral Hospital Windhoek



Der Abend klang in „Joe’s Bierhouse“ mit den Windhoeker Lionsfreunden aus.


Die LF Dr. Hansjürgen Guttmacher und Hans Bornschein bei der Übergabe der Waschmaschine



Nach dem Zusammentreffen am anderen Morgen im Hotel wurde für den Tag das Programm in Windhoek aufgezeigt. Es sah einen Besuch im Zentral Hospital Windhoek und der Einrichtung für Kinder im „Wake up! Early Education Centre“ vor.
Am Vormittag des zweiten Tages wurde die Kindereinrichtung aufgesucht und ein Beamer und eine Lautsprecheranlage im Wert von 600,-€ übergeben. Ausserdem wurden die Kinder mit Spielsachen und T-Shirts mit unserem Logo beschenkt. Die Freude unter den Kindern war unbeschreiblich. Sie bedankten sich mit einem Lied.
Am Nachmittag haben wir dann die Kinderstation des Zentral Hospitals in Windhoek besucht. Auf dem Flur kamen uns die Kinder entgegen und haben uns ohne Scheu in ihrer Mitte aufgenommen.




Die mitgebrachten Spielsachen und T-Shirts wurden mit Begeisterung in Besitz genom-men. Das grösste Geschenk aber für die Mitarbeiter war die neue Waschmaschine, die im richtigen Moment angekommen und von uns ausgepackt werden konnte. Das medizinische Personal bedankte sich im Namen der Kinder für die mitgebrachten Geschenke. Anschließend wurde wir von einer Journalistin der „Allgemeinen Zeitung“, der einzigen deutschsprachigen Zeitung im südliche Afrika, interviewt. Der Artikel erschien am 22.11. in der Zeitung.
Danach wurde in gemütlicher Runde das Geschehene in unserem Hotel ausgewertet. Dabei konnten wir auf das Wohl unserer Gastgeberin Antonella anstoßen, sie hatte gerade an diesem Tag ihren Geburtstag.
Für die erwiesene Gastfreundschaft der Lionsfreunde aus Windhoek und hier vor allem bei Hella und Hans-Gert Röschlau möchten wir uns ganz herzlich bedanken. Sie waren immer für uns da. Wir hoffen, dass wir Sie bald in Jena begrüßen dürfen.


Hella und Hans-Gert Röschlau - Unsere aufmerksamen Gastgeber



Hella und Hans-Gert Röschlau möchten wir uns ganz herzlich bedanken. Sie waren immer für uns da. Wir hoffen, dass wir Sie bald in Jena begrüßen dürfen.
Danke auch bei Antonella und Louis Langford, sie waren großartige Gastgeber und danke bei Lothar Roerkohl, mit ihm wurden die Weichen für einen Transport von Hilfsgütern gestellt.
Ab dem 14.11. führte uns der Weg durch die schönen und interes-santen Landschaften Namibias. Wir besuchten die Dünen der Na-mib, die Spitzkoppe, die Stadt Swakopmund und die Tiere in der Etoscha Pfanne. Unsere beiden Autos legten dabei fast 3.500 km zurück. Bis auf eine Reifenpanne verlief alles glimpflich.




Am 22.11.2018 waren wir wieder an den Ausgangspunkt unserer Reise in Windhoek angekommen, wo uns Hella und Hans-Gert zur Verabschiedung erwarteten.
22.15 Uhr ging es mit dem Flug-zeug wieder zurück ins kalte Deutschland. Am Flughafen Frankfurt erwartete uns zuverlässig der Bus des DRK Jena um uns sicher nach Hause zu bringen.
Dank der Unterstützung zahlreicher Sponsoren konnten wir viel „Gutes“ tun und sind mit viel Zuversicht für weitere Hilfen für Namibia wieder nach Deutschland zurück gekehrt.


Hans Bornschein
Lions Club Jena
Verantwortlich für Öffentlichkeitsarbeit

   

Lions Club Jena besucht den Partner Club „Alte Feste „ Windhoek / Namibia.

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. PDFDruckenE-Mail

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 01. November 2018 um 06:13 Uhr Geschrieben von: Administrator Donnerstag, den 01. November 2018 um 06:11 Uhr

 

Lions Club Jena besucht den Partner Club „Alte Feste „ Windhoek / Namibia.



Am 12.November 2018 ist es endlich soweit, neun Clubmitglieder besuchen den Lions Club „Alte Feste „ in Windhoek/Namibia.


Die Vorbereitungen sind abgeschlossen



Seit Anfang des Jahres laufen mit Hilfe der Lionsfreunde aus Windhoek die Vorbereitung zu diesem Besuch. Ziel des Besuches ist die Vorbereitung eines größeren Hilfstransportes mit medizinischen Geräten für ein Krankenhaus in Windhoek Ende 2019 / Anfang 2020.




Abgeklärt werden müssen in Windhoek die Zollformalitäten, die Transport-kosten und die Begleitung des Transportes auf namibischen Staatsgebiet.
Anlässlich unseres Besuches werden wir mit den namibischen Clubmit-gliedern auch Institutionen besuchen, denen wir mit einer finanziellen Hilfe kurzfristig unter die Arme greifen werden.
Es sind im einzelnen eine Schule für behinderte Kinder und Jugendliche (Dagbreek), ein Kindergarten und das Central Krankenhaus, dort die Kinderstation für krebskranke Kinder. Dafür sind Geldbeträge bis zu 500,-€ (10.000,- N$) und Spielsachen vorgesehen. Die Kinderstation erhält eine neue Waschmaschine.







Dank der großzügigen Spenden hiesiger Firmen sind wir in der Lage, den Lions Club „Alte Feste“ für ihre humanitäre Arbeit einen Geldbetrag in Höhe von 1.000,-€ (15.000,- N$) zu überreichen. Anfang April diesen Jahres war unser damaliger Präsident Christoph Gruß zur Vorbereitung unseres Besuches in Windhoek und wurde von der namibischen Seite herzlich empfangen.




Unsere Clubmitglieder sind voller Erwartungen auf die Reise und freuen sich schon auf die Kontakte mit den Menschen in Namibia.


Unsere Reise wird in großzügiger Weise durch Firmen aus unserer Heimatstadt Jena unterstützt.




Unser aller Dank gilt im einzelnen:
DRK Kreisverband Jena
Jabil Optics Germany GmbH
Stadtwerke Jena GmbH
Sparkasse Jena-Saale-Holzland
Planungsbüro Bathke Jena
i.B.b Beratung und Planung GmbH Jena
RKS Ingenieurgesellschaft mbH Jena
MGM Immobilien GmbH & Co. KG Jena
DERPART Business Travel Service Jena


Hans Bornschein
Lions Club Jena
Öffentlichkeitsarbeit

 

Zu Besuch im Goethe-Theater Bad Lauchstädt

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. PDFDruckenE-Mail

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 17. Oktober 2018 um 06:13 Uhr Geschrieben von: Administrator Mittwoch, den 17. Oktober 2018 um 06:11 Uhr

 

Zu Besuch im Goethe-Theater Bad Lauchstädt

Iphigenie auf Tauris von Johann Wolfgang von Goethe



Mehr als 20.000 Besucher pilgern jährlich nach Bad Lauchstädt, um in den Genuss einer Aufführung in historischer Kulisse zu kommen. Mitglieder unseres Lions Club waren auch dieses Jahr wieder dabei. Unser Lionsfreund Hermann-Michael Drechsler hatte wieder ausreichend Eintrittskarte besorgen können.
Obwohl auch in diesem Jahr noch ein Gerüst den Blick auf das historische Theater trübte, konnte es uns von einem Besuch "Festspiel der deutschen Sprache“ nicht abhalten.




Die Laudatio wurde vom Ministerpräsident Reiner Haseloff gehalten. Das von Kammersängerin Edda Moser initiierte Festspiel war wieder ausverkauft und mit hervorragenden, deutschsprachigen Schauspielern besetzt.


Die Vorstellung war ausverkauft!



In diesem Jahr stand Goethes Drama „Iphigenie auf Tauris" auf dem Programm. Goethe hatte in seinem Werk die Vorlage der griechischen Tragödie gekonnt abgewandelt. Die „Iphigenie“ gilt auch heute noch als das klassische Drama.
In der Rolle der Iphigenie begegnet uns ein Idealbild des Menschen. Es ging in diesem Drama hier um Möglichkeiten der Befreiung des Menschen von einem Mythos, der Abhängigkeit vom Schicksal. Dieser Kampf der Iphigenie wurde uns ausdrucksvoll dargeboten.
Überzeugend in der Rolle der Iphigenie war Frau Sunnyi Melles. In ihrer Darbietung war eine hohe darstellerische Kunst zu erkennen.
Es war ein sehr schöner Abend, der uns voll auf unsere Kosten kommen ließ!




Danke den Künstlern für ihre sehr guten Darbietungen.

Die Darsteller

Thoas: Walter Kreye
Orest: Markus Meyer
Iphigenie: Sunnyi Melles
Arkas: Peter Bause
Pylades: Bernt Hahn


Hans Bornschein
12.10.2018

   

Seite 3 von 16